Gestalten Sie Ihre Zukunft mit einer Promotion am IPP

Stellen ansehen

Willkommen beim internationalen Promotionsprogramm HEPP des IPP.

Beginnen Sie Ihre wissenschaftliche Karriere bei der weltweit angesehenen International Helmholtz Graduate School for Plasma Physics (HEPP) in einem exzellenten Forschungsumfeld.Die HEPP bietet eine herausragende Doktorandenausbildung am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald sowie an Partneruniversitäten wie der Universität Greifswald, der Auburn University und der University of Wisconsin-Madison. Zu den assoziierten Partnern gehören unter anderem das Leibniz-Institut für Plasmaphysik und -technologie (INP) in Greifswald und das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in Garching

Die Graduiertenschule strebt an, einen kohärenten Rahmen am IPP und an Universitäten zu etablieren, um eine neue Generation international wettbewerbsfähiger Doktorand*innen in Plasmaphysik, Fusionsforschung, Computerphysik, Oberflächenwissenschaft und Plasmatechnologie auszubilden.

Als etabliertes Doktorandenprogramm zieht HEPP exzellente Kandidat*innen an und bereitet auf Fach- und Führungskarrieren in fusionsbezogenen Bereichen vor, darunter Forschung, Bildung, Industrie, Beratung und Politik.

Die strukturierte Graduiertenausbildung passt sich den individuellen Bedürfnissen an und bietet enge Vernetzung mit Partneruniversitäten. Ein Thesis Advisory Committee, ein breites Lehr- und Seminarangebot sowie die Förderung von Soft Skills stehen im Fokus. Sie profitieren von einer interdisziplinären Ausbildung in einem inspirierenden Lernumfeld.

Ever built a star? Pionierarbeit am IPP.

Können wir zukünftig auf eine saubere, nachhaltige Energiequelle setzen und die Energie der Sterne auf die Erde bringen? Am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching und Greifswald erforschen wir die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk, um genau das zu ermöglichen.

Wir suchen engagierte Forscher*innen, die Fusionsenergie zur Realität machen wollen. Interessieren Sie sich für Physik, Ingenieurwesen, Materialwissenschaften oder Informatik? Dann sind Sie bei uns richtig!

Promovierende profitieren von praxisnaher Forschung an hochmodernen Anlagen und internationalen Kooperationen und Netzwerken aus Wissenschaft und Industrie – ideal für Ihre wissenschaftliche Karriere.

Unsere Standorte in Greifswald und Garching bieten exzellente Bedingungen und individuelle Betreuung durch renommierte Wissenschaftler*innen. Die Nähe zu München und das kulturelle Angebot Greifswalds runden unser Angebot ab.

HEPP bildet Nachwuchswissenschaftler*innen in experimenteller, theoretischer und numerischer Plasmaphysik aus. Vorraussetzung sind ein herausragendes Masterstudium in Physik, Computational Science, Ingenieurwissenschaften, Materialforschung oder Mathematik, sowie sehr gute englische Sprachkenntnisse.

Jetzt für Promotion bewerben!

Gute Gründe für die HEPP Graduiertenschule

Von individueller Betreuung über Spitzenforschung bis hin zu internationaler Vernetzung – HEPP bietet Ihnen ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Promotion in der Plasmaphysik.

Spitzenforschung

Forschung an weltweit führenden Großexperiementen wie Wendelstein 7-X & ASDEX Upgrade

Strukturierter Karrierestart

HEPP bietet ein spezielles Curriculum mit vielfältigen Seminaren, Kolloquien, Kursen und Workshops.

Verhaltenscodex

Alle Mitglieder der HEPP Graduiertenschule haben sich auf die „Terms of good practice in doctoral training in the International Helmholtz Graduate School for Plasma Physics” geeinigt. Unter diesem Link finden Sie den kompletten Verhaltenscodex.

Leitsatz

Das Ziel von HEPP ist es, Ihnen eine hervorragende Unterstützung auf dem Weg zu Ihrer Promotion in den Bereichen Plasmaphysik, Fusionsforschung, Computational Physics und Oberflächenwissenschaft zu bieten.

Inspirierendes Arbeitsumfeld

Das HEPP verbindet ein anregendes intellektuelles Umfeld, Promovierende aus über 30 Nationen und einen engen Austausch mit Partnerinstituten, sowie Zugang zu modernsten Laborgeräten und Supercomputern.

Wissensgemeinschaft

Das Know-how der beteiligten Universitäten, der assoziierten Partnerinstitute und der beiden Standorte des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik wird gebündelt, um die Grundlage für Spitzenforschung und -ausbildung zu schaffen.

Vergütung

PhD-Stellen im HEPP-Programm sind in der Regel Promotionsförderverträge und werden in Anlehnung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund) vergütet. Die Vergütung startet bei 75% der Entgeltgruppe 13 im ersten Jahr (für Verträge mit dem IPP). Doktorand*innen, die für das HEPP-Programm zugelassen werden, erhalten einen dreijährigen Doktorand*innenvertrag.

Fördermöglichkeiten

Doktorand*innen am IPP erhalten in der Regel einen Fördervertrag gemäß den Bestimmungen der Max-Planck-Gesellschaft. Die Förderverträge der Max-Planck-Gesellschaft verbinden die wissenschaftliche Freiheit eines Stipendiums mit der sozialen Sicherheit eines Arbeitsvertrags. Sie ermöglichen es Doktorand*innen, sich unabhängig und uneingeschränkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu widmen.

Pioniergeist und Wertschätzung erleben.

Entdecken Sie unsere Kultur und Ihre Vorteile.

Alle Werte & Benefits erkunden

HEPP auf einen Blick

HEPP steht für internationale Doktorand*innenförderung, starke wissenschaftliche Netzwerke, Kooperation mit führenden Hochschulen, Betreuung durch renommierte Wissenschaftler*innen und Spitzenforschung an zwei Standorten.

Wissenschaft in Verbindung

HEPP erleichtert den Austausch und die Vernetzung mit führenden Forschenden und anderen Doktorand*innen in der Fusionsforschung und darüber hinaus.

Max Planck PhDnet

Das Doktorand*innennetzwerk der Max-Planck-Gesellschaft ist die Vertretung der Promovierenden. Es setzt sich für deren Interessen gegenüber der MPG und ihren Organen ein, insbesondere in Bezug auf Betreuungsqualität, Vertragsbedingungen und wissenschaftlichen Austausch.

The European Fusion Education Network

Das IPP fördert durch seine Mitgliedschaft im European Fusion Education Network (FUSENET) die europäische Vernetzung in der Fusionsforschung. Hier bieten sich Ihnen spannende Möglichkeiten zur Weiterbildung und Vernetzung im zukunftsweisenden Bereich der Fusionsforschung und -technologie.

Munich School for Data Science

Das IPP ist Mitbegründer der Munich School for Data Science (MUDS), einer Graduiertenschule, die zukünftige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Data Science mit Plasmaphysik, Biomedizin, Robotik und Erdbeobachtung verknüpft. Dies bietet eine ideale Plattform, um Ihr Wissen zu erweitern und innovative Lösungen zu entwickeln.

Ihr Weg zur Promotion am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Das IPP schreibt keine speziellen Doktorandenprojekte aus. Stattdessen können Sie Ihre Bewerbungsunterlagen jederzeit im Rahmen eines fortlaufenden Verfahrens einreichen. Unsere Betreuer*innen sichten die Unterlagen im Bewerbendenpool und wählen Kandidat*innen für ihre Forschungsvorhaben aus.

Schritt 1
Vorbereitung

Für eine erfolgreiche Bewerbung ist es daher sehr empfehlenswert, sich zunächst einen Überblick über unsere Forschungsprojekte und wissenschaftlichen Abteilungen zu verschaffen (siehe auch IPP-Webseite) und in Ihrer Bewerbung darzulegen, wie Ihre eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten dazu passen würden.

Schritt 2
Bewerbung

Bitte bewerben Sie sich aus datenschutzrechtlichen Gründen ausschließlich online über unser Bewerbungsportal. Füllen Sie das Formular vollständig aus und laden Sie relevante Unterlagen wie Zeugnisse, Zertifikate und Sprachnachweise hoch.Optimal ist eine Bewerbung bis zu drei Monate vor Abschluss Ihres Masterstudiums.

Schritt 3
Auswahl

Das HEPP-Büro gewährleistet die vollständige Erfassung und sichere Verteilung Ihrer Bewerbungsunterlagen an über 80 qualifizierte Betreuer*innen am IPP. Für eine bestmögliche Betreuung erfolgt die Auswahl sehr sorgfältig. Das gesamte Auswahlverfahren kann daher bis bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen, bevor Sie zum Gespräch eingeladen werden oder eine Absage erhalten.

Schritt 4
Einladung

Sollten Ihre Bewerbungsunterlagen unser Interesse wecken, erhalten Sie möglicherweise mehrere Angebote von Betreuer*innen. Diese treten direkt mit Ihnen in Kontakt, um weitere Informationen zu klären oder ein Vorstellungsgespräch zu arrangieren.

Schritt 5
Gespräche
Beide Seiten haben die Chance, sich kennenzulernen und Erwartungen zu klären. Ein erstes Gespräch findet meist per Telefon oder Video statt, bevor Sie zu weiteren Interviews bei uns im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik eingeladen werden.

Ihr Promotionsprogramm am IPP

Das wissenschaftliche und interdisziplinäre Programm von HEPP umfasst Grundlagenforschung in Plasmaphysik, Fusionsforschung, computergestützte Physik und Plasmatechnologie. HEPP bietet ein Graduiertenprogramm an, das den Doktortitel von Partneruniversitäten ermöglicht. Der Studiengang legt einen klaren Zeitplan fest und fördert die enge Zusammenarbeit unter den Doktorand*innen.

Curriculum
Die Säulen von HEPP

Das spezialisierte dreijährige HEPP-Ausbildungsprogramm basiert auf verschiedenen Säulen:

  • Wöchentliches obligatorisches Seminar während der Vorlesungszeit

  • Jährliches HEPP-Kolloquium, ergänzt durch ein zusätzliches HEPP-Herbstkolloquium

  • Fachspezifische Weiterbildung

    • Zu den Universitätsangeboten ergänzende Vorlesungen

    • Vorlesungsblöcke von eingeladenen Gastprofessor*innen

    • Konferenzen und Retreats

    • IPP Summer University

  • HEPP Transferable Skills Workshops

  • Fundierte Schulung wissenschaftlicher Praxis am IPP

1
Seminare

Das wöchentliche HEPP-Seminar bietet HEPP-Studierenden eine Plattform für wissenschaftliche Präsentationen und Diskussionen. Die Doktorand*innen treffen sich in Garching und Greifswald und sind per Videokonferenz verbunden. HEPP-Studierende halten zwei Vorträge: Ein 10-minütiger Einführungsvortrag zu Beginn des Promotionsvorhabens dient der Vorstellung und Überblick über das Forschungsprojekt. Im zweiten Jahr folgt ein 20-minütiger Fortschrittsvortrag, der Ergebnisse und physikalische Grundlagen präsentiert. Dieser Vortrag sollte allgemein verständlich sein und mögliche Herausforderungen oder interessante Aspekte der Arbeit thematisieren.

2
HEPP Kolloquium

Jährlich treffen sich die HEPP-Mitglieder der IPP-Standorte Garching und Greifswald zu einem Kolloquium, das in die Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) integriert ist. Sie präsentieren entweder ein wissenschaftliches Poster (im ersten und zweiten Jahr des Doktoratsstudiums) oder einen 20-minütigen Vortrag (im dritten Jahr, kurz vor Abschluss der Arbeit).

Der Abschlussvortrag wird idealerweise während der HEPP-Sitzung auf der DPG-Frühjahrstagung gehalten und sollte wesentliche Dissertationsteile sowie vorläufige Ergebnisse umfassen. Für jene mit vorläufigen Ergebnissen oder am Beginn des dritten Jahres wird am Jahresende ein zusätzliches HEPP-Herbstkolloquium organisiert.

3
Fachspezifische Weiterbildung

Die Teilnahme am wöchentlichen Seminar und am jährlichen Kolloquium ist für alle Studierenden verpflichtend. Die Auswahl zusätzlicher Lehrveranstaltungen aus dem umfangreichen Angebot der Hochschulen liegt in Ihrer Verantwortung und hängt von Ihrem persönlichen Hintergrund ab. Laut den Bestimmungen der Graduiertenzentren der Technischen Universität München (TUM) können auch Retreats, Sommerschulen oder Konferenzen anerkannt werden. Die endgültige Anerkennung dieser Bildungsmaßnahmen obliegt den Betreuer*innen.

Während der regulären Promotionsphase von drei Jahren müssen mindestens 6 Wochenstunden (SWS) an Lehrveranstaltungen besucht werden.

Fragen zur Promotion? Wir sind für Sie da.

Allgemeine Anfragen senden Sie bitte an hepp@ipp.mpg.de

Dr. René BussiahnHEPP Koordinator & Study Guide Greifswald

Telefon +49 3834 88-2208Email: rene.bussiahn@ipp.mpg.de

Anja BauerHEPP Office

Telefon +49 89 3299-1209Email: anja.bauer@ipp.mpg.de

Dr. Gustavo GrenfellHEPP Study Guide GarchingTelefon +49 89 3299-1019Email: gustavo.grenfell@ipp.mpg.de

Einblicke in die Welt des IPP

Auf Basis von Superkondensatoren entwickelt Antonio Magnanimo einen Stromversorgungs-Prototyp. 2000 der rechts gestapelten Module könnten den Schwungrad-Generator ersetzen, der die Magnete von ASDEX Upgrad versorgt.

An der Lithiumstrahl-Diagnostik hat Prof. Dr. Elisabeth Wolfrum – hier im Kontrollraum – schon viele Doktorarbeiten betreut. Das schnelle Messgerät liefert alle 50 Mikrosekunden das Profil der Elektronendichte am Plasmarand.

Die Lichtleiter der Heliumstrahl-Diagnostik beobachten den Plasmarand von ASDEX Upgrade: Das Licht, das eingeblasene Heliumatome bei Stößen mit den Elektronen aussendet, verrät Daniel Wendler deren Temperatur und Dichte.

Im Plasmagefäß hat Dr. Klara Höfler gerade das Doppler-Reflektometer kalibriert. Der bewegliche Spiegel des Messgerätes lenkt Mikrowellen ins Plasma, um die Turbulenz auszumessen und mit Theorie-Modellen zu vergleichen.

Ihre Promotion. Unsere Spitzenforschung.

Bewerbungen sind jederzeit möglich. Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen über das Online-Bewerbungsportal ein.

Jetzt für eine Promotion bewerben