Gestalten Sie Ihre Zukunft mit einer Promotion am IPP

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Willkommen beim internationalen Promotionsprogramm HEPP

Beginnen Sie Ihre wissenschaftliche Karriere bei der weltweit angesehenen International Helmholtz Graduate School for Plasma Physics (HEPP) in einem exzellenten Forschungsumfeld am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP).Die Max-Planck-Gesellschaft, mit Hauptsitz in München, als eine der führenden Organisationen für Grundlagenforschung in Europa ist Träger des IPP. Sie vereint unter ihrem Dach 85 Institute und Forschungseinrichtungen in Deutschland und im Ausland. In der Auswahl und Durchführung ihrer Forschungsaufgaben sind die Max-Planck-Institute frei und unabhän­gig.

Die HEPP bietet eine herausragende Doktorandenausbildung am IPP in Garching und Greifswald in Zusammenarbeit mit der Universität Greifswald, der TUM und LMU München, sowie mit der TU Berlin und der Universität Augsburg.

Die Graduiertenschule strebt an, einen kohärenten Rahmen am IPP und an Universitäten zu etablieren, um eine neue Generation international wettbewerbsfähiger Doktorand*innen in Plasmaphysik, Fusionsforschung, Computerphysik, Oberflächenwissenschaft und Plasmatechnologie auszubilden. Das HEPP-Programm legt einen klaren Zeitplan fest und fördert die enge Zusammenarbeit unter den Doktorand*innen.

Als etabliertes Doktorandenprogramm zieht HEPP exzellente Kandidat*innen an und bereitet auf Fach- und Führungskarrieren in fusionsbezogenen Bereichen vor, darunter Forschung, Bildung, Industrie, Beratung und Politik. Die strukturierte Graduiertenausbildung passt sich den individuellen Bedürfnissen an. Ein Thesis Advisory Committee, ein breites Lehr- und Seminarangebot sowie die Förderung von Soft Skills stehen im Fokus. Sie profitieren von einer interdisziplinären Ausbildung in einem inspirierenden Lernumfeld und einer fundierten Schulung wissenschaftlicher Praxis am IPP.

Ever built a star? Pionierarbeit am IPP.

Können wir zukünftig auf eine saubere, nachhaltige Energiequelle setzen und die Energie der Sterne auf die Erde holen? Am IPP erforschen wir die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk, um genau das zu ermöglichen. Werden Sie Teil eines engagierten Teams, das Fusionsenergie Realität werden lässt.

Promovierende profitieren von praxisnaher Forschung an hochmodernen Anlagen und einem starken Netzwerk an internationalen Kooperationen. Unsere Standorte in Garching, mit dem bekannten Tokamak-Experiment, und Greifswald, mit dem weltweit leistungsstärksten Stellarator-Experiment, bieten exzellente Bedingungen und intensive Betreuung durch renommierte Wissenschaftler*innen.

HEPP bildet Nachwuchswissenschaftler*innen in experimenteller, theoretischer und numerischer Plasmaphysik aus. Vorraussetzung sind ein herausragendes Masterstudium in Physik, Computational Science, Ingenieurwissenschaften, Materialforschung oder Mathematik, sowie sehr gute englische Sprachkenntnisse.

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Das HEPP-Curriculum: Ihr Promotionsprogramm

Das spezialisierte dreijährige HEPP-Ausbildungsprogramm basiert auf drei Säulen.

  • Wöchentliches obligatorisches Seminar während der Vorlesungszeit

  • Jährliches HEPP-Kolloquium, ergänzt durch ein zusätzliches HEPP-Herbstkolloquium

  • Fachspezifische Weiterbildung im Rahmen von Universitätsangeboten und Vorlesungsblöcken von eingeladenen Gastprofessor*innen, sowie Konferenzen und Retreats

  • HEPP Transferable Skills Workshops

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Seminare

Das wöchentliche HEPP-Seminar bietet HEPP-Studierenden eine Plattform für wissenschaftliche Präsentationen und Diskussionen. Die Doktorand*innen treffen sich in Garching und Greifswald und sind per Videokonferenz verbunden. HEPP-Studierende halten zwei Vorträge: Ein 10-minütiger Einführungsvortrag zu Beginn des Promotionsvorhabens dient der Vorstellung und Überblick über das Forschungsprojekt. Im zweiten Jahr folgt ein 20-minütiger Fortschrittsvortrag, der Ergebnisse und physikalische Grundlagen präsentiert. Dieser Vortrag sollte allgemein verständlich sein und mögliche Herausforderungen oder interessante Aspekte der Arbeit thematisieren.

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HEPP Kolloquium

Jährlich treffen sich die HEPP-Mitglieder der IPP-Standorte Garching und Greifswald zu einem Kolloquium, das in die Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) integriert ist. Sie präsentieren entweder ein wissenschaftliches Poster (im ersten und zweiten Jahr des Doktoratsstudiums) oder einen 20-minütigen Vortrag (im dritten Jahr, kurz vor Abschluss der Arbeit).

Der Abschlussvortrag wird idealerweise während der HEPP-Sitzung auf der DPG-Frühjahrstagung gehalten und sollte wesentliche Dissertationsteile sowie vorläufige Ergebnisse umfassen. Für jene mit vorläufigen Ergebnissen oder am Beginn des dritten Jahres wird am Jahresende ein zusätzliches HEPP-Herbstkolloquium organisiert.

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Fachspezifische Weiterbildung

Die Teilnahme am wöchentlichen Seminar und am jährlichen Kolloquium ist für alle Studierenden verpflichtend. Die Auswahl zusätzlicher Lehrveranstaltungen aus dem umfangreichen Angebot der Hochschulen liegt in Ihrer Verantwortung und hängt von Ihrem persönlichen Hintergrund ab. Laut den Bestimmungen der Graduiertenzentren der Technischen Universität München (TUM) können auch Retreats, Sommerschulen oder Konferenzen anerkannt werden. Die endgültige Anerkennung dieser Bildungsmaßnahmen obliegt den Betreuer*innen.

Während der regulären Promotionsphase von drei Jahren müssen mindestens 6 Wochenstunden (SWS) an Lehrveranstaltungen besucht werden.

Gute Gründe für die HEPP Graduiertenschule

Von individueller Betreuung über Spitzenforschung bis hin zu internationaler Vernetzung – HEPP bietet Ihnen ideale Bedingungen für eine erfolgreiche Promotion in der Plasmaphysik.

Spitzenforschung

Forschung an weltweit führenden Großexperiementen wie Wendelstein 7-X & ASDEX Upgrade

Strukturierter Karrierestart

HEPP bietet ein spezielles Curriculum mit vielfältigen Seminaren, Kolloquien, Kursen und Workshops.

Inspirierendes Arbeitsumfeld

Das HEPP verbindet ein anregendes intellektuelles Umfeld, Promovierende aus über 30 Nationen und einen engen Austausch mit Partnerinstituten, sowie Zugang zu modernsten Laborgeräten und Supercomputern.

Wissensgemeinschaft

Das Know-how der beteiligten Universitäten, der assoziierten Partnerinstitute und der beiden Standorte des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik wird gebündelt, um die Grundlage für Spitzenforschung und -ausbildung zu schaffen.

Verhaltenscodex

Alle Mitglieder der HEPP Graduiertenschule haben sich auf die „Terms of good practice in doctoral training in the International Helmholtz Graduate School for Plasma Physics” geeinigt. Unter diesem Link finden Sie den kompletten Verhaltenscodex. Das Ziel von HEPP ist es, Ihnen eine hervorragende Unterstützung auf dem Weg zu Ihrer Promotion in den Bereichen Plasmaphysik, Fusionsforschung, Computational Physics und Oberflächenwissenschaft zu bieten.

Vergütung & Förderung

Doktorand*innen am IPP erhalten in der Regel einen Fördervertrag gemäß den Bestimmungen der Max-Planck-Gesellschaft. Die Förderverträge verbinden die wissenschaftliche Freiheit eines Stipendiums mit der sozialen Sicherheit eines Arbeitsvertrags. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD Bund) und startet bei 75% der Entgeltgruppe 13 im ersten Jahr. Doktorand*innen erhalten einen dreijährigen Promotionsvertrag.

Pioniergeist und Wertschätzung erleben.

Entdecken Sie unsere Kultur und Ihre Vorteile.

Alle Werte & Benefits erkunden

HEPP auf einen Blick

HEPP steht für internationale Doktorand*innenförderung, starke wissenschaftliche Netzwerke, Kooperation mit führenden Hochschulen, Betreuung durch renommierte Wissenschaftler*innen und Spitzenforschung an zwei Standorten.

Ihr Weg zur Promotion am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

Das IPP schreibt keine speziellen Doktorandenprojekte aus. Stattdessen können Sie Ihre Bewerbungsunterlagen jederzeit im Rahmen eines fortlaufenden Verfahrens einreichen. Unsere Betreuer*innen sichten die Unterlagen im Bewerbungspool und wählen Kandidat*innen für ihre Forschungsvorhaben aus.

Schritt 1
Vorbereitung

Für eine erfolgreiche Bewerbung ist es daher sehr empfehlenswert, sich zunächst einen Überblick über unsere Forschungsprojekte und wissenschaftlichen Bereiche zu verschaffen und in Ihrer Bewerbung darzulegen, wie Ihre eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten dazu passen würden.

Schritt 2
Bewerbung

Bitte bewerben Sie sich aus datenschutzrechtlichen Gründen ausschließlich online über unser Bewerbungsportal. Füllen Sie das Formular vollständig aus und laden Sie relevante Unterlagen wie Zeugnisse, Zertifikate und Sprachnachweise hoch.Optimal ist eine Bewerbung bis zu drei Monate vor Abschluss Ihres Masterstudiums.

Schritt 3
Auswahl

Das HEPP-Büro gewährleistet die vollständige Erfassung und sichere Verteilung Ihrer Bewerbungsunterlagen an über 80 qualifizierte Betreuer*innen am IPP. Für eine bestmögliche Betreuung erfolgt die Auswahl sehr sorgfältig. Das gesamte Auswahlverfahren kann daher bis bis zu sechs Wochen in Anspruch nehmen, bevor Sie zum Gespräch eingeladen werden oder eine Absage erhalten.

Schritt 4
Einladung

Sollten Ihre Bewerbungsunterlagen unser Interesse wecken, erhalten Sie möglicherweise mehrere Angebote von Betreuer*innen. Diese treten direkt mit Ihnen in Kontakt, um weitere Informationen zu klären oder ein Vorstellungsgespräch zu arrangieren.

Schritt 5
Gespräche
Beide Seiten haben die Chance, sich kennenzulernen und Erwartungen zu klären. Ein erstes Gespräch findet meist per Telefon oder Video statt, bevor Sie zu weiteren Interviews bei uns im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik eingeladen werden.

Fragen zur Promotion? Wir sind für Sie da.

Allgemeine Anfragen senden Sie bitte an hepp@ipp.mpg.de

Dr. René BussiahnHEPP Koordinator & Study Guide Greifswald

Telefon +49 3834 88-2208Email rene.bussiahn@ipp.mpg.de

Anja BauerHEPP Office

Telefon +49 89 3299-1209Email anja.bauer@ipp.mpg.de

Dr. Gustavo GrenfellHEPP Study Guide GarchingTelefon +49 89 3299-1019Email gustavo.grenfell@ipp.mpg.de

Melek YogunHEPP Office

Telefon +49 89 3299-1041Email melek.yogun@ipp.mpg.de

Einblicke in die Welt des IPP

Auf Basis von Superkondensatoren entwickelt Antonio Magnanimo einen Stromversorgungs-Prototyp. 2000 der rechts gestapelten Module könnten den Schwungrad-Generator ersetzen, der die Magnete von ASDEX Upgrad versorgt.

An der Lithiumstrahl-Diagnostik hat Prof. Dr. Elisabeth Wolfrum – hier im Kontrollraum – schon viele Doktorarbeiten betreut. Das schnelle Messgerät liefert alle 50 Mikrosekunden das Profil der Elektronendichte am Plasmarand.

Die Lichtleiter der Heliumstrahl-Diagnostik beobachten den Plasmarand von ASDEX Upgrade: Das Licht, das eingeblasene Heliumatome bei Stößen mit den Elektronen aussendet, verrät Daniel Wendler deren Temperatur und Dichte.

Im Plasmagefäß hat Dr. Klara Höfler gerade das Doppler-Reflektometer kalibriert. Der bewegliche Spiegel des Messgerätes lenkt Mikrowellen ins Plasma, um die Turbulenz auszumessen und mit Theorie-Modellen zu vergleichen.

Ihre Promotion. Unsere Spitzenforschung.

Bewerbungen sind jederzeit möglich. Bitte reichen Sie Ihre Unterlagen über das Online-Bewerbungsportal ein.

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