Haupteingang Standort Greifswald

Das Max-Planck-Institut für Plasmapyhsik (IPP)

Das IPP erforscht die Grundlagen für ein Fusionskraftwerk, das Energie ähnlich wie die Sonne erzeugt. Der Hauptsitz ist in Garching bei München, mit einem Teilinstitut in Greifswald.

Mit etwa 1100 Mitarbeitenden zählt das IPP zu Europas größten Fusionsforschungszentren: In Garching wird das Tokamak-Experiment ASDEX Upgrade betrieben, während in Greifswald am Stellarator Wendelstein 7-X geforscht wird.

Die wissenschaftlichen Bereiche am IPP untersuchen den Einschluss von heißen Wasserstoff-Plasmen in Magnetfeldern, entwickeln Technologien zur Plasmaheizung und analysieren Plasmaeigenschaften. Die Forschung umfasst zudem Magnetfeldtechnik, Datenerfassung, Plasmatheorie und Materialforschung.

Das IPP ist Teil der Max-Planck-Gesellschaft und unterhält eine Partnerschaft mit der Helmholtz-Gemeinschaft. Es ist in das Europäische Fusionsprogramm integriert und koordiniert das Konsortium EUROfusion, das 30 Fusionszentren aus 25 Ländern umfasst.

Personalabteilung Garching

Max-Planck-Institut für PlasmaphysikBoltzmannstraße 285741 Garching b. München

+49 89 3299-1438careers-garching@ipp.mpg.de

Personalabteilung Greifswald

Max-Planck-Institut für PlasmaphysikWendelsteinstraße 117491 Greifswald

+49 3834 88-2350careers-greifswald@ipp.mpg.de

Leben und Arbeiten in Deutschland

Diese Seite bietet Ihnen eine kurze Anleitung, um sich als ausländische*r Mitarbeiter*in in deutschen Behörden zurechtzufinden.

Spitzenforschung in Garching

Der IPP Standort Garching.

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching, gegründet 1960, beschäftigt etwa 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Hier wird die weltweit bekannte Fusionanlage ASDEX Upgrade vom Typ Tokamak betrieben.

Die sechs wissenschaftlichen Bereiche umfassen Tokamak-Szenario-Entwicklung, Physik des Plasmarandes, Plasmarand und Wand, ITER-Technologie und -Diagnostik, Tokamaktheorie sowie Numerische Methoden in der Plasmaphysik.

EUROfusion, das europäische Konsortium für Fusionsenergie, ist hier ebenfalls ansässig.

Eine enge Kooperation auf dem Gebiet der fusionsorientierten Plasmaphysik verbindet das IPP mit der Technischen Universität München, wobei zwei Wissenschaftliche Direktoren des IPP auch als Professoren dort tätig sind.

Stellen am Standort Garching entdecken

Die Stadt Garching.

In Garching, nahe München in Bayern, leben rund 16.000 Einwohner. Die Stadt ist ein bedeutendes Zentrum für Forschung und Bildung, mit mehreren Instituten und Universitätsfachbereichen. Garching ist malerisch an der Isar gelegen und über die A9 schnell erreichbar. Die U-Bahn-Linie 6 verbindet Garching in 20 Minuten mit Münchens Stadtzentrum, wobei das IPP direkt an der Station Garching-Forschungszentrum liegt. Auf dem Wissenschaftscampus sind zahlreiche Einrichtungen angesiedelt, darunter Institute der Technischen Universität München und fünf Max-Planck-Institute.

Das Bundesland Bayern.

Bayern, im Herzen Europas, ist das flächenmäßig größte deutsche Bundesland und wichtiges Bindeglied in der EU. Es vereint Natur und urbanes Leben auf mehr als 70.000 Quadratkilometern mit über 12 Millionen Einwohnern. Die Landschaft Bayerns wird geprägt durch die Alpen mit der Zugspitze, die fränkische Schweiz und die Flusslandschaften von Main und Donau sowie die oberbayerischen Seen wie Chiemsee und Tegernsee.

Campus Garching: Eine Vogelperspektive auf fünf Max-Planck-Institute.

Rekorde in Greifswald

Der IPP Standort Greifswald.

Das IPP-Institut in Greifswald, gegründet 1994, mit etwa 400 Beschäftigten betreibt seit 2015 die Fusionsanlage Wendelstein 7-X.

Hier befindet sich der leistungsfähigste und größte Stellarator weltweit.

Die Forschungsbereiche umfassen Stellarator-Dynamik, -Transport, -Heizung, -Optimierung, Rand- und Divertorphysik sowie Wendelstein 7-X Betrieb und Stellarator-Theorie.

Das IPP arbeitet eng mit dem Institut für Physik der Universität Greifswald und mit der Technischen Universität Berlin zusammen. Vier Wissenschaftliche Direktoren sind zugleich als Professoren an diesen Universitäten berufen.

Zu den Stellen am Standort Greifswald

Die Stadt Greifswald.

Greifswald, eine Hansestadt mit 55.000 Einwohnern an der Ostsee, blickt auf über 750 Jahre Geschichte zurück. Die Universität Greifswald existiert seit mehr als 550 Jahren. Die Stadt bietet ein gut erhaltenes, historisches Zentrum mit typisch norddeutscher Backsteinarchitektur. Umgeben von den Inseln Rügen und Usedom, ist Greifswald eine pulsierende Universitätsstadt mit über 10.000 Studenten, die das kulturelle Leben prägen. Die Stadt verfügt über Theater, Bibliotheken, Galerien und Museen wie das Pommersche Landesmuseum. Berlin, die nächste Großstadt mit Flughafen, ist in 2,5 Stunden per Zug erreichbar.

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern.

Mecklenburg-Vorpommern, im Nordosten Deutschlands, umfasst 23.000 Quadratkilometer und hat 1,6 Millionen Einwohner*innen. Nach wirtschaftlichen Herausforderungen hat das Bundesland Fortschritte gemacht und lockt Hightech-Unternehmen an. Der Tourismus floriert durch die 300 km lange Ostseeküste, die Mecklenburgische Seenplatte und zahlreiche Nationalparks.

Die Architektur der Ostseewellen in Greifswald.

Ihr Weg zum erfolgreichen Start in Deutschland

Wie beginnt man in Deutschland? Die folgenden zentralen Schritte erleichtern ausländischen Mitarbeitenden den Einstieg beim IPP und dienen als Orientierungshilfe im deutschen Verwaltungssystem.1. Vorbereitungen zu Hause

Bürger der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), der Schweiz, Islands, Norwegens und Liechtensteins benötigen kein Visum.

Auch Staatsangehörige Australiens, Kanadas, Israels, Japans, Neuseelands, Südkoreas, des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland sowie der Vereinigten Staaten von Amerika können sich bis zu 90 Tagen visumsfrei in Deutschland aufhalten. Um eine Tätigkeit aufnehmen zu können, benötigen sie dennoch ein Visum, da dieses gleichzeitig die Arbeitserlaubnis beinhaltet!

Ein einfaches Touristenvisum/Schengenvisum berechtigt nicht zur Arbeitsaufnahme und mit diesem Visum können Sie auch keinen Aufenthaltstitel beantragen.

Hier geht es zur Online-Visabeantragung des Auswärtigen Amts.

Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei den Mitarbeiter*innen der Personalabteilung vom IPP, ob Sie bestimmte Dokumente mitbringen müssen. Dazu gehören beispielsweise das Hochschulabschlusszeugnis, die Heiratsurkunde und die Geburtsurkunden der Kinder. Sollten die Dokumente nicht in deutscher oder englischer Sprache sein, ist es ratsam, beglaubigte Übersetzungen dieser Dokumente mitzubringen, anstatt sie vor Ort übersetzen zu lassen.

2. Beginn des Arbeitsverhältnisses am IPP

Ihr Vertrag ist in der Personalabteilung erhältlich und muss vor Arbeitsbeginn unterzeichnet werden. Im Rahmen unseres Onboarding-Prozesses werden Sie von einem Kollegen*einer Kollegin in den ersten Wochen unterstützt.

3. Amtliche Anmeldung in Deutschland

Sie müssen sich innerhalb von zwei Wochen nach Ihrer Ankunft in Deutschland beim Einwohnermeldeamt anmelden, damit Ihr neuer Wohnort dort registriert werden kann.

4. Bankkonto

Um ein Bankkonto zu eröffnen, benötigen Sie einen Wohnsitznachweis (siehe Schritt 3 oben) und einen gültigen Reisepass. Schauen Sie sich die Websites der verschiedenen Banken an oder fragen Sie Ihre Kolleg*innen nach Empfehlungen.

5. Krankenversicherung

Während Ihres Aufenthalts in Deutschland müssen Sie krankenversichert sein. Für Ihren Arbeitsvertrag benötigen Sie ab Beginn Ihres Arbeitsverhältnisses eine gesetzliche Krankenversicherung. Es gibt verschiedene gesetzliche Krankenkassen, zwischen denen Sie wählen können. Die meisten Kassen sind im Internet vertreten und einige bieten einen englischsprachigen Service an.

Hier finden Sie eine Liste der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland.

6. Aufenthaltsgenehmigung

Ein Visum ist meistens bis zu einem Jahr gültig. Bei kürzerem Aufenthalt wird das Visum für die Dauer des Aufenthaltes ausgestellt. Ist der Aufenthalt über die Dauer des Visums hinaus geplant, kann max. 3 Monate vor Ablauf des Visums ein Aufenthaltstitel bei der zuständigen Ausländerbehörde beantragt werden.

7. Weitere Informationen

Es gibt eine ausgezeichnete Informationsbroschüre "Living and Working in Germany", herausgegeben von der Max-Planck-Gesellschaft. Sie können die Broschüre hier herunterladen.

Für weitere Fragen und Unterstützung wenden Sie sich bitte für den Standort in Garching an die Personalabteilung personalabteilung@ipp.mpg.de oder für Greifswald an das International Office international.office-hgw@ipp.mpg.de.

Ihre Zukunft. Unsere Standorte.

Werden Sie Zukunftsgestalter*in am IPP. Erleben Sie Spitzenforschung.

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