Ihre akademische Karriere in der Plasmaphysik

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Exzellente Energieforschung, die Zukunft ermöglicht. Wissenschaftliche Vielfalt vereint.

Am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) erforschen wir die Grundlagen einer sauberen und sicheren Energiequelle – der Kernfusion. Das IPP ist weltweit eine Referenz in der Magnetfusion und liefert experimentelle und theoretische Ergebnisse von herausragender Qualität zu einem sehr breiten Spektrum von Themen.Unsere Wissenschaftler*innen arbeiten an Großforschungsanlagen, entwickeln theoretische Modelle und testen neue Technologien, um das Verhalten von Plasmen und Materialien zu verstehen. Ob bereits in der Forschung erfahren, Postdoc, Doktorand*in, Masterand*in, Bachelorand*in oder Studierende*r – bei uns gestalten Sie Wissenschaft mit internationaler Relevanz und gesellschaftlicher Wirkung.

PostDoc

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik bietet Postdoktoranden die Möglichkeit, ihre Karriere voranzutreiben.

Promotion

Unsere Doktorandenstellen sind ideal, um Ihre Forschung weiterzuentwickeln.

Master- & Bachelorarbeiten

Wir ermöglichen qualifizierten Studierenden, ihre Bachelor- und Masterarbeiten in Kooperation mit einer Universität am IPP zu verfassen.

Studentische Tätigkeiten & Praktika

Sie sind Student*in der Fachrichtung Physik, Materialwissenschaft, Maschinenbau, Elektrotechnik oder Informatik? Dann gelangen Sie hier zu den Praktika und Studentischen Tätigkeiten.

Direkteinstieg Wissenschaft

Sind Sie bereits ein*e erfahrene*r Forscher*in in der Physik und wollen direkt als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in die Zukunft des IPP mitgestalten, dann finden Sie alle Stellen auf unserem Stellenportal.

Habilitation & Berufung

Führungsrolle in der Wissenschaft.

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik unterstützt aktiv Habilitationen. Einige unserer Wissenschaftler*innen haben dies erfolgreich abgeschlossen.

Für eine Professur oder eine Position im Direktorium haben Sie bereits am Institut mitgewirkt, Nachwuchsgruppen aufgebaut und Führungserfahrung gesammelt.

Als Direktor*in am IPP sind Sie auch Professor*in an einer Hochschule mit reduzierten Lehrverpflichtungen. Sie fördern Nachwuchsforschende und leiten einen Institutsbereich mit vielfältigen Forschungsmöglichkeiten. Diese dualen Berufungen vereinen Vorteile aus Forschung und Lehre und sind entscheidend im deutschen Wissenschaftssystem.

In Ihrer Rolle prägen Sie die Forschung am IPP, leiten Teams, publizieren in international renommierten Fachzeitschriften und unterstützen den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Gestalten Sie als Direktor*in wissenschaftliche Infrastruktur, indem Sie herausragende Rollen in Gremien, Projekten und Allianzen übernehmen.

Forschungs- & Nachwuchsgruppenleitungen

Am IPP gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Führungsverantwortung in der Wissenschaft zu übernehmen, von Team- bis zur Institutsleitung. Eine Kombination mit einer Hochschulberufung ist möglich.

Herausragende Postdocs können eigene Nachwuchsgruppen leiten und von der Zusammenarbeit mit Universitäten profitieren, was für eine wissenschaftliche Führungsrolle qualifiziert.

Erfahrene Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen können eigenständig Forschungsgruppen aufbauen und neue Forschungsbereiche entwickeln.

Das IPP fördert Ihre Karriereziele umfassend.

Wissenschaftsmanagement

Organisation trifft Wissenschaft.

Sie sind der*die Organisator*in hinter guter Forschung: Im Wissenschaftsmanagement gestalten Sie die Grundlage für reibungslose, effiziente und sichere Forschungsabläufe. Mit einem feinen Gespür für Details und einem Blick für das Ganze koordinieren Sie Projekte, unterstützen die Wissenschaftskommunikation und schaffen die strukturierte Basis, auf der Spitzenforschung entstehen kann.

Im Wissenschaftlich-Technischen Büro arbeiten Sie eng mit der Wissenschaftlichen Direktorin zusammen – als verlässlicher Partnerin in allen organisatorischen und strategischen Fragen. Sie sorgen dafür, dass die Institutsleitung optimal arbeiten kann: von der Planung und Umsetzung von Projekten über die Koordination interner Prozesse bis hin zur professionellen Kommunikation mit internen und externen Stakeholdern.

Ihre Arbeit ist mehr als nur Bürokratie – sie ist ein entscheidender Baustein für die Wirkung und Sichtbarkeit des Instituts. Sie stärken die Zusammenarbeit zwischen Leitung und Belegschaft, fördern den Austausch und tragen aktiv zur positiven Außendarstellung bei. Ob bei Veranstaltungen, Berichten oder strategischen Initiativen – Sie bringen Struktur in die Komplexität und sorgen dafür, dass die Forschung dort, wo sie zählt, auch wirklich gehört wird.

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen

Verantwortung in der Forschung – mit Leidenschaft und Persönlichkeit.

Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind das Herzstück des IPP. Mit Begeisterung, Expertise und einem starken Engagement gestalten sie die Forschung von morgen. Wir suchen und fördern exzellente Forschende, die nicht nur durch fundiertes Wissen, sondern auch durch ihre Persönlichkeit und ihre Ideen die Spitzenforschung voranbringen.

Für viele ist die Arbeit am IPP mehr als ein Beruf – es ist eine Berufung. Gemeinsam gestalten Sie die Energie der Zukunft, verantwortungsvoll, innovativ und mit dem Ziel, etwas zu bewirken.

Wenn Sie mit Leidenschaft forschen, sich für wissenschaftliche Fragen begeistern und mit Ihrer Persönlichkeit etwas bewegen wollen – dann sind Sie genau dort, wo Sie hingehören: am IPP.

Postdoc

Forschung vertiefen.

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik bietet herausragende Postdoc-Stellen für wissenschaftlich engagierte Nachwuchsforschende. Gestalten Sie Ihre Karriere in einem internationalen, inspirierenden Umfeld und tragen Sie aktiv zur Weiterentwicklung der Plasmaphysik bei.

In spannenden Projekten arbeiten Sie in interdisziplinären Teams, erweitern Ihre Expertise durch praktische Forschung und gezielte Fortbildungen – unterstützt vom Career Center for Postdocs.

Mehr als 140 Postdoktorand*innen aus rund 30 Ländern gestalten mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität die Spitzenforschung des IPP mit.

Wenn Sie nach der Promotion Ihre wissenschaftliche Laufbahn mit Perspektive, Eigenverantwortung und internationaler Vernetzung weiterentwickeln möchten – dann sind Sie hier genau richtig.

Postdoc-Perspektiven erkunden

Promotion

Ihr Einstieg in die Forschungskarriere.

Als Doktorand*in am IPP forschen Sie an innovativen Themen der Plasmaphysik. Die International Helmholtz Graduate School for Plasma Physics (HEPP) bietet Ihnen eine herausragende Betreuung und ermöglicht eigenständige Forschung.

Die Graduiertenschule am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) und an Partneruniversitäten wie der Universität Greifswald, Auburn University und University of Wisconsin-Madison ist international anerkannt. Assoziierte Partner sind das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) und das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ).

Die Graduiertenschule strebt an, exzellente Kandidat*innen weltweit anzusprechen. Durch standortübergreifende Organisation werden Synergien genutzt, um erstklassige Bildungsangebote im Bereich Plasmaphysik und Fusionsforschung zu erweitern. Profitieren Sie von einer interdisziplinären Ausbildung und einem vernetzten Forschungsumfeld.

Promotion erkunden

Master- & Bachelorarbeiten

Abschlussarbeiten in der Spitzenforschung.

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) bietet Bachelor- und Masterarbeiten, vornehmlich für Studierende der IPP-Dozenten, an. Diplom- und Masterarbeiten können in Zusammenarbeit mit Hochschulen entstehen und umfassen Physik sowie Elektrotechnik, IT, Maschinenbau und Materialtechnologie.

Das IPP ist Teil eines europäischen Netzwerks, das im Rahmen des Erasmus-Mundus-Programms den "European Master in Nuclear Fusion Science and Engineering Physics" anbietet, anerkannt in mehreren europäischen Ländern.

Bereits über 350 Abschlussarbeiten wurden am IPP erstellt.

Starten Sie Ihre Karriere

Studentische Tätigkeiten & Praktika

Ihr Einstieg in die Wissenschaft.

Praktika

Am IPP sammeln Sie wertvolle interdisziplinäre Erfahrungen in Pflicht- und Freiwilligenpraktika.

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik bietet Praktika in Physik, Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik und weiteren Bereichen an, inklusive Publizistik. Fachhochschüler können ab dem zweiten praktischen Studiensemester teilnehmen.

Studentische Tätigkeiten

Studierende der Mathematik, Physik und Ingenieurwissenschaften können am IPP als wissenschaftliche Hilfskräfte arbeiten.

Voraussetzung für studentische Tätigkeiten am IPP ist eine Immatrikulation an einer deutschen Universität. Die Vergütung erfolgt nach gültigem Stundensatz für Hilfskräfte. Es sind in der Vorlesungszeit maximal 20 Stunden pro Woche bzw. in der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung auch mehr Stunden möglich.

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Was Ihre Forschung bei uns besonders macht

Exzellente Infrastruktur trifft planbare Entwicklung.

Großforschungsanlagen

Sie forschen direkt an ASDEX Upgrade und Wendelstein 7-X und arbeiten mit modernster Diagnostik. Strukturierte Datenzugänge und dokumentierte Workflows erleichtern Auswertung, Vergleichbarkeit und Publikationen.

Starke Netzwerke

In europäischen und internationalen Kollaborationen entstehen gemeinsame Experimente, Methoden und Papers. Sie profitieren von Wissensaustausch, Co-Authorships und Zugang zu Partnerlaboren innerhalb etablierter Konsortien.

Karrierepfade von PhD bis Direktorium

Klare Entwicklungspfade mit Programmen für Promovierende, strukturierter Postdoc-Förderung und Optionen bis zur Habilitation. Mentoring, Seminare und fachliche Betreuung sichern messbare Fortschritte und sichtbare Meilensteine.

Interdisziplinarität

Physik, Materialforschung, Diagnostik, Engineering und Datenwissenschaft greifen nahtlos ineinander. So verbinden Sie Theorie, Experiment und Simulation – und beschleunigen Ergebnisse durch vielfältige Perspektiven.

Labore & Technische Infrastruktur

Gut ausgestattete Labore, Werkstätten und Diagnostik-Setups ermöglichen schnelle Iterationen von Konzept bis Experiment. Engineering-Support und standardisierte Prozesse sichern Präzision, Sicherheit und Verfügbarkeit.

Wissenstransfer & Sichtbarkeit

Von Laborführungen über 360°-Einblicke bis zu Konferenzen: Ihre Arbeit wird sichtbar. Outreach-Formate, Medienarbeit und Fachvorträge stärken Reputation, Netzwerk und wissenschaftliche Wirkung.

Stimmen aus der Forschung

Hannah Lindl – Doktorandin seit 2024

„Ich habe meine Masterarbeit am IPP geschrieben und war beeindruckt, wie intensiv junge Forschende hier betreut werden. Ich hatte immer das Gefühl, gesehen zu werden – meine Kolleg*innen interessierten sich wirklich für meine Arbeit. Schon früh dürfen wir auf Konferenzen präsentieren. Fusion ist für mich mehr als Physik – es ist eine Herzensangelegenheit. Bereits in der 11. Klasse habe ich über Fusionsforschung referiert – und da begann meine Begeisterung für dieses Thema.“

Joey Rubin – Doktorand seit 2023

„Ich war schon immer von Physik fasziniert – zuerst Astrophysik, dann Fusion. Als ich von den Tokamaks und vom IPP hörte, war mir klar: Hier möchte ich forschen. Das Umfeld ist außergewöhnlich – fachlich wie menschlich. Ich habe großartige Kolleg:innen, die mich unterstützen und inspirieren. Am IPP treffen Wissenschaft, Teamgeist und Lebensqualität aufeinander.“

Dr. Bob Davies – Postdoc seit 2023

„Nach meinem Bachelorabschluss habe ich zunächst ein Jahr in der Industrie gearbeitet, bevor ich über meine Promotion an der University of York (England) wieder in die Forschung zurückkehrte. Die Idee der Fusionsenergie hat mich schon in der Schulzeit fasziniert – die Plasmaphysik zu erforschen bedeutet für mich, einen Kindheitstraum zu verwirklichen.Ich habe mich für das IPP entschieden, weil es weltweit für exzellente Plasmaforschung bekannt ist und mir die Möglichkeit bot, im Ausland zu leben und zu forschen."

Francesco Franco - Doktorand seit 2024

„Ich habe meinen Bachelor- und Master-Abschluss in Padua in Plasmaphysik und insbesondere in Fusionsforschung gemacht, daher war das IPP schon immer auf meinem Radar. Neben den wissenschaftlichen Aktivitäten und der engen Zusammenarbeit zwischen meiner ehemaligen Universität und dem IPP waren auch die Nähe zu Italien sowie die Lebensqualität in München und Umgebung wichtige Faktoren. Ich wohne in der Nähe des Englischen Gartens, was im Sommer sehr schön ist. Aber auch mit seinen Museen, dem Nachtleben und natürlich den nahe gelegenen Alpen ist München ein sehr angenehmer Ort.“

Häufige Fragen zur Forschungskarriere

Antworten für Ihre akademische Laufbahn.

Wie kann ich mich bewerben?

Bitte bewerben Sie sich aus Datenschutzgründen ausschließlich online. Entdecken Sie alle unsere aktuellen Stellenangebote auf unserem Stellenportal.

Ob Direkteinstieg, Abschlussarbeit oder Initiativbewerbung – finden Sie die passende Herausforderung für Ihr Einstiegslevel.

Kann ich mich auf Führungsrollen bewerben?

Nachwuchsgruppen werden durch ehrgeizige Postdocs aufgebaut und geleitet, was zukünftige Führungsmöglichkeiten eröffnet. Auch als externe*r Forscher*in haben Sie die Möglichkeit, Führungsrollen in der Wissenschaft zu übernehmen. Alle Stellen finden Sie auf unserem Stellenportal.

Was passiert nach meiner Bewerbung?

Nach Ihrer Online-Bewerbung erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit Zugang zu Ihrem Bewerbungsportal. In der Regel prüfen mehrere Personen Ihre Bewerbung, daher bitten wir um Geduld für unser Feedback. Sehen wir Sie als potenziell geeignet an, folgt ein Telefon- oder Video-Interview, später ein längeres persönliches Gespräch vor Ort, um den Standort kennenzulernen. Nach erfolgreichen Gesprächen senden wir Ihnen einen Vertragsentwurf. Bei Zustimmung erhalten Sie nach Prüfung durch den Betriebsrat den finalen Arbeitsvertrag. Willkommen am IPP!

Gibt es Weiterbildungsangebote?

Am IPP erwarten Sie vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Ob Kolloquien, Fachkonferenzen, Seminare oder Workshops – erweitern Sie Ihr Wissen kontinuierlich. Nutzen Sie zudem die Max-Planck-Gesellschaft Trainingsakademie, um Ihre Fähigkeiten gezielt zu stärken.

Welche Infrastruktur nutze ich?
Unsere einzigartigen Großexperimente, ASDEX Upgrade und Wendelstein 7-X, werden von spezialisierten Laboren mit maßgeschneiderten Geräten unterstützt. Verschiedene Forschungsgruppen analysieren komplexe Daten mit Linux-basierten IT-Systemen und modernen Rechenzentren.
Ist das IPP ein inklusiver Arbeitgeber?

Ein chancengerechtes, diverses und inklusives Arbeitsumfeld ist uns wichtig. Wir freuen uns über Bewerbungen von allen Menschen, egal welcher sozialer, ethnischer oder religiöser Herkunft bzw. sexueller Orientierung. Wir möchten mehr Frauen in Bereichen beschäftigen, in denen sie unterrepräsentiert sind, und ermutigen sie zu einer Bewerbung. Ebenso unterstützen wir die Einstellung von Menschen mit Schwerbehinderung und laden sie herzlich ein, sich zu bewerben.

Welche Sprachen sind wichtig?

Englisch und Deutsch sind essenziell für unsere internationale Forschungsumgebung. Mitarbeitende aus über 30 Ländern arbeiten bei uns in internationalen Teams. Sollten zusätzliche Sprachkenntnisse erforderlich sein, wird dies in den Stellenanzeigen angegeben.

Ihre Forschung. Unser Fortschritt.

Am IPP erwartet Sie eine technische Umgebung, die Wissenschaft ermöglicht – und eine Mission, die Sinn stiftet: Energiegewinnung der Zukunft.

Jetzt Teil des IPP-Teams werden